Hat Gott seine Schöpfung vergessen?

Liebe Leserinnen und Leser,

In dieser Ausgabe stellen wir uns einer Frage, die in den Köpfen vieler von uns auftaucht, wenn wir die Nachrichten durchblättern oder die Entwicklungen um uns herum beobachten: "Hat Gott seine Schöpfung vergessen?"

Hat Gott seine Schöpfung vergessen?

Diese Frage ist nicht nur ein Ausdruck unserer Verzweiflung und Ratlosigkeit angesichts der vielen Herausforderungen, mit denen unsere Welt konfrontiert ist, sondern auch eine Suche nach Gottes Rolle und Präsenz in der heutigen Welt. Sie ist eine Einladung zur Reflexion und zum Verständnis unseres Platzes und unserer Rolle in Gottes Schöpfung.

Die moderne Welt, geprägt von schnellem technologischem Fortschritt, Globalisierung und zunehmenden Herausforderungen wie Kriegen, Konflikten, Armut und Umweltzerstörung, kann uns oft desorientiert und überwältigt zurücklassen. Es ist in diesen Momenten, dass wir uns fragen: "Hat Gott seine Schöpfung vergessen?" Ist es möglich, dass der liebevolle und gnädige Gott, den wir aus der Bibel kennen, seine Augen von der Welt abgewendet hat und uns unserem Schicksal überlassen hat?

Als Christen glauben wir jedoch fest daran, dass Gott seine Schöpfung nie vergessen hat oder jemals vergessen wird. Dies ist eine Wahrheit, die tief in der Bibel verwurzelt ist und sich durch das gesamte Wort Gottes zieht. In Jeremia 29,11 heißt es: "Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr: Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung." Diese Verse bekräftigen, dass Gott einen liebevollen Plan für uns und die gesamte Schöpfung hat.

Die gegenwärtigen Herausforderungen und Probleme, die wir in der Welt sehen, sind nicht das Ergebnis von Gottes Gleichgültigkeit oder Vergessenheit. Vielmehr sind sie das Ergebnis unserer menschlichen Entscheidungen und Handlungen, die oft von Egoismus, Gier und Gleichgültigkeit gegenüber unseren Mitmenschen und der Umwelt geprägt sind. Es ist unsere Verantwortung, diese Probleme zu erkennen und aktiv nach Lösungen zu suchen, die im Einklang mit Gottes Willen und Plan für seine Schöpfung stehen.

Als Christen sind wir dazu berufen, Salz der Erde und Licht der Welt zu sein (Matthäus 5,13-16). Diese Berufung fordert uns auf, Gottes Liebe, Gerechtigkeit und Frieden in der Welt zu verbreiten. Sie fordert uns auf, für die Armen und Benachteiligten einzutreten, für den Frieden zu arbeiten und die Umwelt zu schützen. Sie fordert uns auf, die Hoffnung und Liebe, die wir in Christus gefunden haben, mit anderen zu teilen und so die Welt zu transformieren.

Die Frage "Hat Gott seine Schöpfung vergessen?" ist also mehr als nur eine Frage. Sie ist ein Aufruf zur Aktion, ein Aufruf zur Reflexion und ein Aufruf zur Verantwortung. Sie fordert uns auf, unser Verständnis von Gottes Liebe und Treue neu zu überdenken und unsere Rolle in seiner Schöpfung neu zu definieren.

Gott hat seine Schöpfung nicht vergessen. Er liebt sie und kümmert sich um sie. Und als seine Kinder sind wir dazu berufen, das Gleiche zu tun. Lasst uns diese Berufung mit Mut und Hoffnung annehmen und gemeinsam daran arbeiten, Gottes Schöpfung zu einem Ort des Friedens, der Liebe und der Gerechtigkeit zu machen.

Inmitten der vielfältigen Probleme, die unsere Welt heute plagen, ist es leicht, überwältigt und hoffnungslos zu werden. Es ist leicht, sich von der Größe und Komplexität dieser Herausforderungen gelähmt zu fühlen und sich fragen: "Was kann ich als Einzelner schon tun?" Aber als Christen wissen wir, dass wir nicht alleine sind. Wir wissen, dass wir einen Gott haben, der größer ist als alle unsere Herausforderungen und der uns die Kraft und die Weisheit gibt, sie zu überwinden.

Im Buch der Psalmen, Kapitel 46, Vers 2-3, heißt es: "Gott ist uns Zuflucht und Stärke, ein Helfer in Nöten, leicht zu finden." Diese Verse ermutigen uns, in schwierigen Zeiten Zuflucht bei Gott zu suchen. Sie erinnern uns daran, dass Gott immer bei uns ist, bereit, uns zu stärken und zu führen.

Wir können auch Trost und Ermutigung in den Worten von Jesus in Johannes 16:33 finden. Er sagt: "In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden." Diese Worte erinnern uns daran, dass wir trotz aller Herausforderungen und Schwierigkeiten Hoffnung haben können. Sie erinnern uns daran, dass wir einen Sieger an unserer Seite haben, der die Welt bereits überwunden hat.

Als Kinder Gottes sind wir dazu berufen, in seinen Fußstapfen zu wandeln und seine Liebe und Güte in der Welt zu verbreiten. Im Buch Matthäus, Kapitel 5, Vers 9, sagt Jesus: "Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder heißen." Diese Worte erinnern uns daran, dass wir als Christen dazu berufen sind, Frieden zu stiften und Gottes Kinder zu sein. Sie fordern uns auf, uns für Gerechtigkeit und Liebe einzusetzen und eine Welt zu schaffen, die von Gottes Güte und Barmherzigkeit geprägt ist.

Wir dürfen auch nie vergessen, dass Gott uns immer nahe ist, besonders in Zeiten des Leidens und der Prüfungen. Im Buch der Psalmen, Kapitel 34, Vers 18, heißt es: "Der Herr ist denen nah, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenen Gemüt haben." Diese Worte erinnern uns daran, dass Gott uns in unseren schwächsten Momenten nahe ist und bereit ist, uns zu helfen und zu trösten.

Als Christen haben wir auch eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Mitmenschen. Im Buch Galater, Kapitel 5, Vers 13, ermutigt uns der Apostel Paulus: "Ihr Brüder, seid zur Freiheit berufen; allein seht zu, dass ihr durch die Freiheit nicht dem Fleisch Platz gebt; sondern durch die Liebe diene einer dem anderen." Diese Worte erinnern uns daran, dass wir dazu berufen sind, in Liebe zu dienen und füreinander zu sorgen.

Inmitten der vielen Herausforderungen und Probleme, mit denen unsere Welt konfrontiert ist, liegt unsere Hoffnung und unser Trost in der Gewissheit, dass Gott seine Schöpfung nicht vergessen hat. Er ist immer noch der souveräne Gott, der die Welt und alles, was darin ist, geschaffen hat. Er ist der Gott, der sein Volk liebt und für es sorgt. Und er ist der Gott, der uns befähigt, aktiv an der Wiederherstellung und Erneuerung seiner Schöpfung mitzuwirken.

Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass Gott uns nicht nur dazu beruft, seine Liebe und Barmherzigkeit in der Welt zu verbreiten, sondern uns auch die Werkzeuge und Ressourcen zur Verfügung stellt, die wir dafür benötigen. Er hat uns den Heiligen Geist gegeben, der in uns wirkt und uns leitet. Er hat uns sein Wort gegeben, das uns Weisheit und Anleitung bietet. Und er hat uns die Gemeinschaft der Gläubigen gegeben, in der wir Unterstützung, Ermutigung und Gemeinschaft finden.

Gottes Plan für seine Schöpfung hat sich nie geändert. Er wünscht sich immer noch, dass seine Schöpfung ein Ort der Liebe, des Friedens und der Gerechtigkeit ist. Und er wünscht sich, dass wir, seine Kinder, aktiv an der Verwirklichung dieses Plans mitarbeiten. Er lädt uns ein, unsere Gaben, Talente und Ressourcen einzusetzen, um seine Liebe und Güte in der Welt zu verbreiten und eine positive Veränderung herbeizuführen.

Die Frage "Hat Gott seine Schöpfung vergessen?" ist daher nicht nur eine Frage, sondern auch ein Aufruf zum Handeln. Sie erinnert uns daran, dass wir eine wichtige Rolle in Gottes Plan für seine Schöpfung spielen. Sie erinnert uns daran, dass wir nicht nur Opfer der Umstände sind, sondern auch Akteure, die die Macht und die Fähigkeit haben, Veränderungen herbeizuführen.

Lasst uns also diese Berufung mit Mut und Entschlossenheit annehmen. Lasst uns unsere Gaben und Ressourcen einsetzen, um Gottes Liebe und Güte in der Welt zu verbreiten. Lasst uns für Gerechtigkeit und Frieden einstehen und unsere Stimmen gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung erheben. Lasst uns mit Liebe und Mitgefühl auf unsere Mitmenschen und die Umwelt achten und so dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Lasst uns auch daran denken, dass wir in all diesen Bemühungen nicht alleine sind. Gott ist immer bei uns, bereit, uns zu stärken und zu führen. Er hat uns den Heiligen Geist gegeben, der uns leitet und befähigt. Und er hat uns die Gemeinschaft der Gläubigen gegeben, in der wir Unterstützung und Ermutigung finden können.

Lasst uns auch daran denken, dass unsere Bemühungen, Gottes Liebe und Güte in der Welt zu verbreiten, niemals umsonst sind. Wie es in Galater 6,9 heißt: "Lasst uns nicht müde werden, Gutes zu tun, denn wenn wir nicht nachlassen, werden wir ernten zur rechten Zeit." Diese Worte erinnern uns daran, dass unsere Bemühungen, Gottes Liebe und Güte zu verbreiten, Früchte tragen werden, wenn wir nicht aufgeben.

Die Frage "Hat Gott seine Schöpfung vergessen?" ist daher nicht nur eine Frage, sondern auch ein Aufruf zur Hoffnung und zum Handeln. Sie erinnert uns daran, dass Gott seine Schöpfung nicht vergessen hat und dass wir eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung seines Plans für seine Schöpfung spielen.

Lasst uns also mit Mut und Entschlossenheit voranschreiten, getragen von der Gewissheit, dass Gott seine Schöpfung nicht vergessen hat. Lasst uns unsere Rolle in seiner Schöpfung mit Freude und Dankbarkeit annehmen und alles in unserer Macht Stehende tun, um seine Liebe und Güte in der Welt zu verbreiten.